Alice Human Sacrifice: Erste Alice

(von Shamshiel)

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Als Warnung:
Diese Fanfiction basiert auf dem Lied "Alice Human Sacrifice".
Es ist keine sonderlich nette Geschichte und mag einige etwas anstößliche Themen ansprechen. Ich hoffe das sich die Admins sich erbarmen und den Text doch hochladen oder mich zumindest nicht von der Seite bannen...
Falls DU werter Leser also nichts gegen düstere Märchen hast viel spaß beim Lesen^^


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Alice im Wunderland (die erste Alice)

Du kennst doch sicher die Geschichte von Alice im Wunderland?
Das Mädchen, das durch einen Spiegel eine wundersame Welt betat.
Nun, dieses Mädchen hatte Glück, denn das Wunderland hat einen weiteren Eingang. Oder sollte man eher sagen, so viele Eingänge wie es Menschen auf der Erde gibt? Vielleicht gibt es aber nicht nur verschiedene Eintrittsmöglichkeiten, sondern ebenso viele Welten?
Der Eingang zu diesen Welten ist der Verstand der Personen und genauso sehen die diese Welten auch aus.
Das Märchen von Alice im Wunderland ist das Abenteuer der GLÜCKLICHEN Alice. Die Geschichte, die es offiziell in jedes Kinderzimmer geschafft hat. Doch es gibt noch weitere Alices, deren Erlebnisse erzählt werden – jedoch nur von einem ausgewählten Personenkreis. Ein paar dieser Geschichten haben ihren Weg auch zu mir gefunden. Und diese werde ich nun verbreiten; als Mahnung an all Jene, die meinen, dass ihre eigene persönliche Welt ein toller Ort ist, an dem nichts schiefgehen kann…
Nehmt euch diese Warnungen zu Herzen!

Die erste Alice, von der man je gehört hat, war eine junge Frau. Sie war nicht wohlhabend und nicht reich. Sie lebte zu einer Zeit, in der die Welt von wilden Schlachten und Kriegen um Ländereien übersät war, Meuchelmörder ihr Unwesen trieben und Kinderschänder an jeder Ecke standen...
Das Mädchen war an die 16, in drei Tagen sollte es 17 werden. Es war vor allem Übel der Welt verschont geblieben, da es in einem sehr abgeschotteten Dorf lebte, in dem es nur eine Bäckerei, einen Bauern und eine Schmiede gab; der Inhaber derer war sein Vater.
Aufgeregt, wie Alice vor ihrem 17. Geburtstag war, zählte sie schon die Stunden. Sie lief herum und konnte die Füße ganz einfach nicht stillhalten.
16 Uhr, 17 Uhr, 18 Uhr, Sonnenuntergang, 19 Uhr, 20 Uhr, 21 Uhr, Dunkel…
Vor lauter Nervosität hielt es das Mädchen in seinem Zimmer nicht mehr aus. Es sagte ihren Eltern Bescheid und trat vor die Tür, um einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.

Alice schlich auf leisen Sohlen durch die Stadt. Hier huschte eine Katze um die Ecke, da hörte sie eine Familie, die zu spät zu Abend gegessen hatte. Sie beobachtete die Sterne, sah sie, zählte sie.
Am anderen Ende des Dorfes war die Schmiede. Sie schlich ihren Weg lang und die Katze, die eben noch um die Ecke huschte, kreuzte nun ihren Weg. Sie sahen sich in die Augen und kannten sich. Alice Nummer 1 hatte diese Katze schon oft gesehen und gefüttert, doch die Katze ließ sich nie streicheln...
Alice wollte weitergehen, doch als sie einen Fuß vor den anderen setzte, tat es die Katze ihr gleich und trat näher.
Einen Schritt von Alice, einen Schritt der Katze, zwei Schritte Alice, zwei Schritte Katze... Letztendlich beeilte sich Alice und schlüpfte an der Katze vorbei. Die Katze drehte sich und Alice lief weiter, von der Katze verfolgt. Irgendwann hörte sie das Tapsen der Katze in einigen nassen Pfützen nicht mehr und ihr Schritt verlangsamte sich. Sie ging weiter und weiter mutig durch die Nacht, den Puls wieder beruhigt, die Sterne beobachtend…
Plötzlich hörte Alice ein Miauen an ihrer Seite. Die Katze war wieder da, nicht plötzlich – sie musste schon ewig neben ihr gegangen sein, ohne dass das Mädchen es bemerkt hatte.
Alice lächelte und ging weiter mit der netten schwarz-weißen Katze, die sie schon öfter gefüttert hatte...

Schließlich kamen sie an der Schmiede an, kein richtiges Gebäude, es hatte nur 2 Wände und war überdacht, verschiedene Geräte standen herum, ein kleiner Brunnen darunter und einige Waffen hingen an der Wand.
Ein paar Bruchstücke eines kaputten Schwertes lagen auf dem Boden und sie passte auf, dass sie nirgendwo drauf trat. Sie schlich zum Brunnen, ein altes Teil mit angebrachter Pumpe, und pumpte etwas Wasser hinauf. Das Wasser war kühl doch dann…

Alice wurde schlecht. Nicht des Wassers wegen, doch sie spürte einen starken Schlag im Nacken. Der Schmerz ließ ihren ruhigen Puls enorm ansteigen, durch den Schock wurde ihr Übel. Sie ging zu Boden, nicht bewusstlos aber absolut bewegungsunfähig. Sie landete in dem Splitterhaufen, wobei sich einige in ihren Körper bohrten. Sie spürte den Schmerz, weinte, doch schrie nicht...
Den Schlag, den Alice spürte, war von einer männlichen Person mittleren Alters, gutaussehend. Er schlug sie nieder und als sie so vor ihm lag packte er sie, nahm sie auf die Schulter und trug sie durch zu einem kleinen Wald außerhalb der Stadt.

Dort angekommen, fing er an sie auszuziehen.
Er tat dasselbe, kniete sich über sie... Sie hatte Angst... Er sah nicht dass sie weinte, dass sie wach war...
Er strich ihr über die Schenkel
Sie kannte den Mann nicht
Er strich ihr über die Seite
Sie rührte sich nicht
Über die Schulter
Tränenfluss
Fasste ihr an die Brust
Alice wusste nicht was tun, spürte Schmerzen, fühlte Dinge, die sie nicht fühlen wollte… Spürte die Eisenstücke des zerbrochenen Schwertes in ihrem Bein... zerbrochenes Schwert... Stücke.... scharf... im Bein... IM BEIN?... Sie griff, ZOG...
Und stach es dem Mann in die Kehle. Er taumelte etwas, brach dann zusammen und war tot....
Sie stand nicht, er war neben ihr zusammengebrochen, zuckte nicht, lag da wie sie eben, neben ihr, ruhig wie sie eben…
5 Minuten vergangen...10 Minuten....

Lebenszeichen... Alice schrie, sie schrie so laut sie konnte, schnappte sich ihre Sachen und rannte. Rannte so schnell sie konnte zurück ins Dorf, an der Schmiede vorbei, doch nicht, blieb daneben stehen, ging hinein, nahm sich ein Schwert, und wickelte es in einen Teil ihrer Sachen. Sie hörte ein Miauen doch nahm es nicht wahr. Sie rannte wieder nach Hause, immer noch ein Miauen im Kopf, das sie nicht beachtete...
Alice kam zuhause an, sagte ihren Eltern nicht Bescheid und lief in ihr Zimmer, schloss ab und zog den Schlüssel, immer noch das Schwert – ummantelt mit dem Stoff – im Arm, das sie sich drückte.
Das Blut rann an ihrem Bein hinab, betäubt durch die Kälte der Nacht spürte sie die Schmerzen der Splitter nicht, doch sie zog sie trotzdem, kauerte sich zusammen und weinte...
Das Schwert im Arm
Sie schlief nicht... wollte einfach nicht...konnte nicht
Das Schwert im Arm
Sie weinte
Das Schwert im Arm
Und irgendwann war die Nacht vorbei... Noch 2 Tage bis zu ihrem Geburtstag...

An diesem Tag verließ Alice ihr Zimmer nicht, redete nicht mit ihren Eltern, hörte nicht auf die Wutschreie ihres Vaters, der darüber klagte das irgendjemand Chaos in der Schmiede angerichtet und wohl gestohlen hatte; was bisher nie vorgekommen war.
Sie verließ das Zimmer nicht, lag im Bett aber schlief nicht.
Hatte das verpackte Schwert neben sich, das mit den Sachen fast aussah wie eine gesichtslose schmale Puppe...
Die Nacht kam und so kam auch die Müdigkeit, aber sie schlief trotzdem nicht.
Der Tag kam ebenfalls.
Heute Abend sollte sie Geburtstag haben!

Das junge Mädchen wollte nicht mehr im Haus bleiben, in diesem Zimmer, in diesem Gebäude, wo sie so viele Gedanken, die sie hier gedacht hatte, quälten.
Sie schlich sich raus....
Schlich auf den Marktplatz und beachtete die Leute nicht...
Eine Freundin von ihr kam
Sie sah sie nicht
Diese fasste ihr auf die Schulter
Alice ZOG und stach zu
Tot
Schock
Die Menschen erstarrten
Jemand wollte ihr das Schwert wegnehmen
Sie zog
Tot
Weitere kamen
Sie zog
Tot
Die Leute liefen, hatten Angst
Die Leute schrieen, aber Alice hörte nur eine Katze miauen, beachtete es aber nicht weiter.
Sie rannte herum, beraubte das Dorf ihrer Einwohner... Immer weniger Leute, die sie verletzen konnten... Immer weniger denen sie nachts begegnen konnte...
Sie lächelte
Weniger Dorfbewohner
Grinste
Weniger Dorfbewohner
Lachte
Keine Angst mehr... sie konnte sich wehren...
Sie konnte es und ihr würde niemand etwas antun
Sie wusste, sie hatte Macht
Sie wusste, sie würde sie nutzen
Sie war allein auf dem Marktplatz
Keiner traute sich sie zu sehen
Sie schlich... da war jemand
Sie rannte und STACH
Nicht tot... nur zerbrochen
Es war ein Spiegel mit ihrem Bild, das sie zerbrochen anlächelte...
Sie stach weiter
Der Spiegel splitterte
Die heile Spiegelwelt zerbrach
Sie rannte aus dem Dorf
In den Wald wo ihr Leben endete
Nacht ist eingekehrt
Sie war im Wald...
Rotes Schwert, rotes Kleid...

Es war nicht mehr so, wie sie es kannte. Die Bäume lächelten und grüßten sie förmlich wie einen neuen Mitbewohner. Sie lächelte auch und grüßte zurück.
Sie kam an eine Rosenhecke, wo sie innehielt. Sie sank zu Boden und verlor das Schwert neben sich.
Alice erkannte, das dies nicht ihre Welt war... nicht die, in der sie schon einmal starb.
Die Gedanken die auch noch im Haus waren, hatten eine neue Welt erschaffen. Einen neuen Teil des Wunderlandes. Einen Wald. Einen Wald, der sie schützen wollte. Einen Wald, der ALLE schützen wollte...

Der Spiegel, den sie zerbrach, war das Portal
Sie ging durch und zerstörte ihre Welt... ihren Weg zurück
Die Bäume knirschten
Sie war an einem Ort, wo niemand sie sehen konnte
Der Rosenbusch raschelte
Sie keiner verletzen konnte
Rosenranken umschlossen sie
Das Stechen spürte sie nicht
Sie dachte nach und baute ihre Welt nach...
Schließlich umschlossen sie Äste der Bäume... Sie sah ein letztes Mal eine Stelle, von der sie glaubte, es könnte ein Ausgang gewesen sein... Ein letztes Lächeln
Dann dunkel... Eingesperrt zwischen Ästen der Bäume... Umschlossen von Dornenranken...
Die Bäume haben es geschafft
Alles war geschützt
Niemand kam an sie ran
Sie kam an keinen ran

Diese Alice war dann tief, gar tief, im Wald,
eingesperrt als Sünderin für ihre Gewalt.
Denn das hölzerne Seelengrab,
wollte niemals, dass jemand erfährt, dass es sie gab.


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Lieber Leser,
es freut mich das du es bis hierhin geschafft hast.
Wie gesagt, diese Fanfiction basiert auf dem Lied "Alice Human Sacrifice" welches man in deutscher Sprache auf Youtube finden kann.
Ich weiss das die Schreibweise des Textes nicht ganz so berauschend ist aber es ist absicht... ich wollte den text chaotisch gestalten, für die noch folgenden Alice's werde ich wohl wieder andere Schreibstile verwenden.
Dann bleibt nurnoch zu hoffen das es DIR lieber leser gefallen hat und auch meine weiteren Alice Human Sacrifice texte lesen wirst wenn sie fertig sind^^

MfG.
Shamu


2 Kommentare
 
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